Meine Methode(n)

systemisch-integrativ

Warum systemisch?

Als Menschen sind wir nicht nur Individuen, sondern gleichzeitig soziale Lebewesen und dadurch „Teil eines Ganzen“ – eines Systems. Im Fühlen, Denken und Handeln befinden wir uns in ständiger Wechselwirkung mit anderen (Individuen, Gruppen, …) und anderem (Objekten, Ideen, Normen, Visionen, …). So sind auch unsere Probleme, Blockaden, Krisen, … Teil dieses Systems. Nachhaltige Lösungsansätze erfordern daher eine Berücksichtigung der häufig komplexen Wechselwirkungen innerhalb des Systems im Rahmen eines systemischen Ansatzes.

„No man is an island …“
John Donne

 

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Aristoteles

Auch bei der Betrachtung unseres „Innenlebens“ stoßen wir auf ein komplexes System. Die Systemnatur „innerer Prozesse“ wird uns u.a. deutlich vor Augen geführt, wenn in einem Konflikt mehrere Stimmen bzw. Anteile in uns ganz unterschiedliche Meinungen vertreten, unterschiedliche Gefühle und Körperwahrnehmungen auslösen und wider-sprüchliche Bedürfnisse äußern. Eine fehlende oder misslungene Integration dieser inneren Stimmen / Anteile erleben wir dann in der Regel als Blockade.

„Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“
Richard David Precht

Bei der Gestaltung von Veränderung im Rahmen eines systemischen Ansatzes betrachten wir das gesamte für das Anliegen relevante System mit seinen häufig komplexen, teils unbewussten Beziehungsmustern und Wechselwirkungen​. ​Wir schaffen einen stabilen und geschützten Rahmen, in dem festgefahrene Denkmuster, Erwartungen und Verhaltensroutinen hinterfragt und gegebenenfalls modifiziert werden können. Durch Perspektivwechsel lassen sich neue Sichtweisen gewinnen bzw. Sichtweisen anderer besser nachvollziehen. Der Raum der Wahrnehmungs-, Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten wird erweitert, neue „Muster“ können erkundet, erprobt und trainiert werden. Häufig zeigt sich, dass für die Lösung von Problemen eine Veränderung der Sichtweise eine nicht weniger wichtige Rolle wie die Veränderung der Dinge selbst spielt.

 

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.“

Epiktet

Warum integrativ?

Es gibt nicht die eine Methode für alles … ,

aber einige Methoden, die sich eingebettet in den Rahmen eines systemisch-integrativen Ansatzes, für vieles bewährt haben.

Systemische Beratung | Therapie | Coaching

Der Teil und das Ganze – Leben in Beziehung(en)
Der systemische Beratungs- | Therapie- | Coachingansatz umfasst eine Vielzahl von Methoden, mit deren Hilfe das gesamte, für Ihr Anliegen relevante System ergebnisoffen „in den Blick genommen“ wird.

In meinen Angeboten nutze ich ein breites systemisches Methodenspektrum, welches sich vom öffnenden, wertschätzenden Dialog über erlebensaktivierende Elemente und Visualisierungstechniken bis zu szenischen Ansätzen (Systemische Aufstellungs- und Skulpturarbeit) erstreckt. Mit diesen Methoden unterstütze ich Sie bei der Erkundung und Aktivierung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen, der Eröffnung eigener Handlungsspielräume, sowie der Entfaltung Ihrer Potenziale.

Hypnose-Coaching

Im Dialog mit den kreativen Kräften des Unterbewussten

Unbewusste Prozesse haben eine enorme Bedeutung für unser Empfinden, Denken und Handeln. Das wird besonders deutlich, wenn wir es in einem Konflikt/ einer Krise trotz verstandesmäßiger Einsicht nicht schaffen einen Veränderungsprozess in Gang zu bringen bzw. diesen auch durchzuhalten. In vielen Fällen „geht dann nichts mehr“ – wir fühlen uns blockiert und finden mit dem logischen Verstand keine Lösung. Hier kann ein direkter(er) Zugang zum Unbewussten im Rahmen eines Hypnose-Coachings neue Lösungswege eröffnen.

 Hypnose-Coaching basiert maßgeblich auf den Grundlagen der modernen Hypnotherapie nach  Milton Erickson. Nach dem Ansatz von Erickson lässt sich Hypnose als natürlicher, erlebens-aktivierender Prozess verstehen, der es Ihnen ermöglicht auf die ganz individuellen  Such- und Bewertungsprozesse Ihres Unbewussten zurückzugreifen, um diese als Quelle der Kreativität für das Lösen Ihres Problems / Ihrer Fragestellung zu nutzen.

 Hypnose nutzt unsere natürliche Fähigkeit zur Trance. Sie kennen diesen veränderten Bewusstseinszustand angenehmer körperlicher Entspannung, innerer Ruhe und geistiger Fokussierung aus dem Übergang zwischen Wachbewusstsein und Schlaf. Die Wahrnehmung richtet sich zunehmend nach innen, sie kommen in Kontakt mit dem Unbewussten in Form von Emotionen, Körper- und Sinneswahrnehmungen – z.B. inneren Bildern.

 Hypnose-Coaching basiert auf einer kooperativen Beziehung. Mit Hilfe hypnotherapeutischer Techniken unterstütze ich Sie in den Zustand einer Trance zu gelangen und in diesem veränderten Bewusstseinszustand Zugang zu den kreativen Kräften Ihres Unbewussten zu finden. Die Trance ermöglicht als eine sehr individuelle Erfahrung tiefgreifende und nachhaltige Änderungen unter Berücksichtigung Ihrer einzigartigen Lebenserfahrungen. Sie können diesen Prozess jederzeit kontrollieren und entscheiden selbst, wie weit Sie auf Ihrer „Entdeckungsreise“ gehen wollen.

 

„Logik bringt dich von A nach B. Deine Phantasie bringt dich überall hin.“

Albert Einstein

Schema-Coaching

Starre Muster überwinden – Handlungsspielräume gewinnen

Festgefahrene, in der Regel unbewusst ablaufende Denk- und Verhaltensmuster hindern uns häufig daran, bereits gut durchdachte Lösungsansätze in die Tat umzusetzen. Wir „tappen immer wieder in dieselbe Falle“. Trotz besserer Einsicht gelingt es uns aber nicht, anders als gewohnt zu reagieren.

Im Schema-Coaching – basierend auf der Schematherapie nach Jeffrey Young  – werden solch starre Muster (Schemata) aufgedeckt und so einer Veränderung zugänglich gemacht. Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie ergänzt diese mit erlebensaktivierenden Techniken und berücksichtigt im Therapieprozess verstärkt die Bedeutung von Emotionen und einer unterstützenden Beziehungsgestaltung.

Allgemein können Schemata als Muster aus miteinander zusammenhängenden Emotionen, Körperempfindungen, Denkprozessen und Gedächtnisinhalten verstanden werden, die im Laufe des Lebens erworben wurden und unsere Wahrnehmungen, Bewertungen und unser Verhalten prägen.

Manche dieser Schemata waren in ihrer aktivierten Form als „Bewältigungsmuster“ einmal sinnvoll und zum Teil auch überlebenswichtig, sind allerdings bei einer Reaktivierung durch äußere oder innere Reize unter gegenwärtig veränderten Bedingungen nicht mehr funktional oder gar schädigend. Sie schränken unseren Handlungsspielraum und unsere Lebensqualität oftmals schmerzlich ein.

Im Rahmen des Schema-Coachings unterstütze ich Sie zunächst bei der Klärung der für Ihr aktuelles Anliegen relevanten Schemata und damit verknüpften einengenden „Bewältigungsmuster“. Daran anschließend wählen Sie eine für das Anliegen charakteristische Alltagssituation aus und beginnen diese erneut emotional zu durchleben. Unterstützt durch erlebnisaktivierende Methoden wird Ihnen in diesem Prozess eine Neubewertung und damit ein „Überschreiben“ Ihrer Reaktionsmuster ermöglicht.

„Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Albert Einstein

Kommunikation und "Inneres Team"

Vom Ich und Du zum Wir – was uns verbindet

Als Basis unserer Beziehung(en) zu uns selbst und anderen spielt die Kommunikation gerade in Konflikten und Krisen häufig eine zentrale Rolle.

Dabei umfasst Kommunikation unterschiedlichste Sinnes- / Wahrnehmungskanäle („mehr als reden“) und beinhaltet neben dem Austausch von Informationen immer auch – in der Regel unbewusste – Glaubenssätze, Überzeugungen, Bewertungen über uns selbst und andere.

Eine gestörte Kommunikation bedeutet Gefahr für unsere Beziehungen, führt zu Konflikten und Krisen, bzw. liefert weiteren „Zündstoff“ für bereits „schwelende“ Konflikte und Krisen. Kommunikationstraining erweitert somit nicht nur unsere Kompetenzen und Handlungsspielräume, sonder leistet einen wertvollen Beitrag zur Beziehungsarbeit.

Kommunikation findet nicht nur im „außen“ statt. Als universelles Werkzeug der Selbstreflexion – des „inneren Dialogs“ – besitzt die Kommunikation eine fundamentale Bedeutung für unsere Selbstbeziehung bzw. unser Selbstbild.

Eine gestörte Kommunikation im „innen“ / zwischen „inneren Anteilen“ spiegelt sich in der Regel in Blockaden und hinderlichen Kommunikationsmustern im „außen“ wider.

Ein nachhaltig wirksames Kommunikationstrainig beinhaltet daher auch Ansätze, die darauf abzielen uns selbst besser zu verstehen, um dann andere besser verstehen und besser mit anderen kommunizieren zu können.

​In meinen Angeboten integriere ich:

  • kommunikationspsychologische Modelle (nach Prof. Schulz von Thun) für die Kommunikation nach außen (z.B. „Kommunikationsquadrat“) und innen (z.B. „Inneres Team“) …
  • Komponenten der „Gewaltfreien Kommunikation“ (nach Rosenberg)
  • Ansätze und Methoden zur Klärung von Kommunikationsmustern / Haltungen / Wertmaßstäben / Glaubenssätzen
  • Körpersprache / Körperwissen
  • Achtsamkeitsübungen
  • Perspektivwechsel / Rollenspiel
  • Ansätze und Techniken für eine verständnisvolle Kommunikation in Konfliktsituationen
"Embodiment"-Coaching

Wenn reden (und denken) alleine nicht weiterführt – von der „Weisheit des Körpers und der Emotionen“

Körper und Geist stehen untrennbar miteinander in Verbindung („Embodiment“). So beeinflussen unsere Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen, … körperliche Prozesse und umgekehrt. Erlebnisse und Erfahrungen werden nicht nur in unserem Gehirn, sondern auch in unserem „Körpergedächtnis“ gespeichert. Ohne Berücksichtigung der Verbindung zwischen Körper und Geist lässt sich daher keine tief greifende, nachhaltige Veränderung erreichen.

Statt Körpersignale und die damit verknüpften Emotionen (z.B. der „Kloß im Hals“) als „Störfaktoren“ zu betrachten und zu unterdrücken, können diese als „somatische Marker“ in einem Erkundungsprozess genutzt werden. Die bewusste Wahrnehmung der somatischen Marker kann als Informationsquelle und „Test“ zur Überprüfung der Übereinstimmung zwischen bewusstem Denken und unbewussten Anteilen genutzt werden, um so die erwünschte Veränderung stimmiger und nachhaltiger zu gestalten.

Im „Embodiment“-Coaching kombiniere ich die Arbeit mit „somatischen Markern“ mit sogenannten „Klopftechniken“ – dem Beklopfen bestimmter Akkupressurpunkte. Der Einsatz von „Klopftechniken“ während der Aktivierung eines für Sie belastenden Themas ermöglicht Ihnen einen Zugang zur „Weisheit des Körpers“. Durch das „Klopfen“ wird eine ausgeprägte Stressreduktion und gleichzeitig eine Stimulation des „Körpergedächtnisses“ ausgelöst. Dadurch können tiefliegende, in der Regel nur schwer zugängliche unbewusste Emotionen, Glaubenssätze, Reaktionsmuster, … in die Veränderungsarbeit einbezogen werden.

Im Rahmen des „Embodiment“-Coaching

  • erlernen Sie eine hocheffiziente Stressreduktionstechnik, die Sie auch zur Selbsthilfe anwenden können
  • erleben Sie Selbstwirksamkeit und stärken Ihre Selbstakzeptanz
  • identifizieren Sie einschränkende Glaubenssätze, lösen innere Blockaden und klären Entscheidungs-, Ziel- und andere Konflikte unter Einbeziehung der „Weisheit des Körpers“
  • verankern Sie Ressourcen und Lösungsimpulse nachhaltig im „Körpergedächtnis“

Wir packen es gemeinsam an.